Reihe: Schriften zum internationalen und zum öffentlichen Recht. Band: 104
In dieser Arbeit werden Probleme im Zusammenhang mit den Zulassungsverfahren über den GVO-Anbau und ihre Ursachen herausgearbeitet und Lösungsansätze entwickelt. Inwieweit können Verbraucherpräferenzen, nationale Besonderheiten und naturwissenschaftliche Unsicherheiten über Risiken bei Entscheidungen über den GVO-Anbau de lege lata und de lege ferenda berücksichtigt werden? Wie wirken sich Widersprüche zwischen Wertesystemen von EU-Mitgliedstaaten, der EU und der WTO insoweit aus? Die Analyse berücksichtigt den im Juli 2010 von der Europäischen Kommission vorgestellten Entwurf einer sogenannten Opt-out-Klausel, die beiden wichtigen EuGH-Urteile C-442/09 («Honig-Urteil») und C-58/10 bis C-68/10 («Monsanto-Urteil») und den EC-Biotech-Bericht des WTO-Panels.
Inhalt:
Anbauzulassung GVO - Nulltoleranzprinzip - One door, one key-Prinzip - WTO-Panel-Bericht - EC-Biotech - Cartagena-Protokoll, Biosafety-Protokoll - Vorsorgeprinzip und andere legitime Faktoren - «Honig-Urteil» des EuGH - «Monsanto-Urteil» des EuGH - Opt-out-Maßnahmen - Art. 26b Richtlinie 2001/18/EG - Schutzklauseln - Koexistenzmaßnahmen - MON810 - Amflora - GVO-Anbau - Gentechnikfreie Zonen
Buchdetails
Titel · Autor · Sachgebiet | Verlag · Auflage · ISBN | Aktualität · Status | Bestellen | Merken |
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Details Satish, Jennifer Nationale Handlungsspielräume beim Anbau von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) Europa- und welthandelsrechtliche Implikationen Schriften zum internationalen und zum öffentlichen Recht, Band 104 |
Lang, Peter 1. Aufl. 2012 |
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![]() Medium: Print
| 978-3-631-63752-4 | |||
01.04.04 Europäisches Umweltrecht, Fischerei- und Landwirtschaftsrecht 01.04.10 Europäisches Verbraucherrecht, Produkthaftung 01.05.14 Internationales Handelsabkommen (WTO/GATT/TRIPS/ Mercosur) 02.12.10 Gentechnikrecht, Medizinethik |
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