Reihe: Schriften zum Gesundheitsrecht. Band: 89
Seit Jahren wird dem Datenschutzrecht vorgeworfen, medizinischen Fortschritt auszubremsen. Auf den ersten Blick stehen sich gegenläufige Interessen gegenüber: Während medizinische Forschung auf umfangreiche personenbezogene Daten angewiesen ist, schützt der Datenschutz diese. Tatsächlich bestehen Interdependenzen, da Forschung auf Vertraulichkeit angewiesen ist. Missbräuchliche Datenoffenlegungen gefährden sowohl den Betroffenenschutz als auch die gesellschaftliche Akzeptanz der Forschung. Als »Goldstandard« zur Auflösung dieses Spannungsverhältnisses zwischen Forschungsfreiheit und Datenschutz gilt die Einwilligung der Betroffenen. In der Praxis offenbart diese jedoch insbesondere bei der Sekundärnutzung von Daten erhebliche Defizite. Die Arbeit entwickelt daher bestehende Forschungsklauseln um flankierende Schutzmechanismen de lege ferenda fort. Ziel ist ein rechtssicherer Weg zur Weiternutzung von Gesundheitsdaten für Forschungszwecke ohne ausdrückliche Einwilligung.
Buchdetails
| Titel · Autor · Sachgebiet | Verlag · Auflage · ISBN | Aktualität · Status | Bestellen | Merken |
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| Details Berry, Anna Zur Auflösung des Spannungsverhältnisses zwischen Wissenschaftsfreiheit und Datenschutzgrundrecht im Kontext medizinischer Forschung Termin: April 2026 Schriften zum Gesundheitsrecht, Band 89 |
Duncker & Humblot 1. Aufl. 2026 |
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Medium: Print
| 978-3-428-19761-3 | |||
| 02.12.00 Gesundheits-, Arzneimittel- und Medizinprodukterecht 02.23.15 Forschungsrecht |
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