Reihe: Schriften zum Öffentlichen Recht. Band: 1593
Die Arbeit analysiert das richterliche Nebentätigkeitsrecht, welches - anders als das Nebentätigkeitsrecht der Beamten - bislang nur rudimentär beleuchtet wurde. Zentrale These der Ausarbeitung ist die Unanwendbarkeit starrer Zeitgrenzen für die Nebentätigkeiten der Richter (»Fünftelregelung«), da diese in die sachliche Unabhängigkeit i.S.v. Art. 97 Abs. 1 GG eingreifen. Als verfassungskonformer Maßstab für eine »übermäßige Beanspruchung« wird vielmehr der Rückgriff auf ein durchschnittliches Erledigungspensum befürwortet. Darüber hinaus werden verschiedene Arten von Nebentätigkeiten hinsichtlich ihrer Inkompatibilität mit dem Richteramt nach den speziellen dienstrechtlichen Regelungen i.S.v. §§ 4 Abs. 1, 40, 41 DRiG (z.B. Gutachter- und Schlichtertätigkeit) untersucht. Abschließend werden die allgemeinen beamtenrechtlichen Verbotstatbestände (wie z. B. etwaige Vergütungsobergrenzen oder Ansehensbeeinträchtigungen) in den Blick genommen und Reformvorschläge de lege ferenda entwickelt.
Buchdetails
| Titel · Autor · Sachgebiet | Verlag · Auflage · ISBN | Aktualität · Status | Bestellen | Merken |
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| Details Hoffmann, Achim Nebentätigkeiten von Richtern Spannungsverhältnis zwischen der Treuepflicht und der richterlichen Unabhängigkeit Termin: September 2026 Schriften zum Öffentlichen Recht, Band 1593 |
Duncker & Humblot 1. Aufl. 2026 |
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Medium: Print
| 978-3-428-19855-9 | |||
| 00.25.50 Richterrecht 02.05.00 Recht des öffentlichen Dienstes, Beamten- und Angestellte des öffentlichen Dienstes |
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